Abschied von Barbara Sher [with E. transl.]

Barbara Sher ist tot. Die Patin meines Blogprojekts und meiner kreativen Vielseitigkeit starb am 10. Mai im Alter von 84 Jahren in New York (nicht an Covid-19). Ich erfuhr es per Newsletter von Patty Newbold, Barbaras langjähriger Mitarbeiterin, EDV-Magierin und Programmleiterin. Nach dem ersten Schreck und einer Welle von Traurigkeit kam bei mir gleich ein großes Gefühl von Dankbarkeit hoch.

Wenn jemand diese Welt verlässt, dann wird oft das ganze Netz von Impulsen spürbar, das uns mit der Person verbunden hat; all die Anregungen und Geschenke, die wir bekommen haben. Und von Barbara habe ich sehr viel geschenkt bekommen. Eine warme Welle von Wertschätzung überspült mich. Ich mache einen kleinen Gedenkaltar, um meiner dritten Großmutter zu gedenken.

[English translation: Please scroll down!]

 

Tue ich, was ich liebe?

Ich schaue auf die Fotos, Zitate, auf Barbaras Bücher. Da stehen Rosen; sie war auch eine romantische Seele und hat Blumen sehr geliebt, hatte einmal einen Garten. Ich lächle wehmütig und froh zugleich.

Und dann spüre ich mitten in meiner melancholischen Berührtheit einen sehr lebendigen Impuls. Eine Frage, ein kleiner, unbequemer Schubser: Tust du, was dich glücklich macht?

Tue ich, was mich glücklich macht, oder habe ich mich gerade in irgendeinem Elend eingerichtet? Ich sehe ihr Gesicht auf der Traueranzeige, ihr Lächeln, und fühle mich gedrängt, etwas Schönes zu tun, das mich nährt und erfreut.

Das Prinzip: Einem Wunsch folgen, jetzt gleich, egal wie kurz. Sie hat uns immer ermahnt, den eigenen Träumen praktisch nachzugehen.

Also okay, Barbara. Du hast Recht. Ich setze mich ans Klavier, für fünf Minuten. Das ist immer drin! Das kann ich täglich machen.

 

Freude und Begeisterung

Was Barbara Sher auch immer betont hat: Die Freude an dem, was wir tun. Es ging ihr nie um Zertifikate, immer um die persönliche Begeisterung.

In einem Interview, das ich kürzlich auf Video gesehen habe, sagte Barbara: Sie richtet sich sehr danach, was ihr Freude macht. Auch wenn es die Freude an einem bestimmten Kunstmagazin ist, wo sie die Farben ansprechen, weil ihr jemand genau dieses Bild einmal so eingängig erklärt und die Farben für sie sichtbar gemacht hat.

Sie geht danach, wo diese Freude aufkommt. Denn die Gefühle von Freude sind Hinweise aus unserer Genetik, wofür wir bestimmt sind, was wir tun sollen in der Welt. Egal wie klein und merkwürdig und individuell diese Impulse sein sollten.

 

Okay, Barbara, du hast Recht. Ich spiele langsam und achtsam, höre mir selbst dabei zu. Die Töne genießen.

Ich bin hier nicht in einem Rennen, und niemand gibt mir eine Zensur. Es ist Musik – Musik darf berühren und erfreuen. Jetzt mich, für fünf Minuten.

Und was würde mich jetzt noch erfreuen? Mit der Frage werde ich spürsamer für mich.

 

Ein Gespür für Menschen

Einige Tage später beim Sortieren von E-Mails überkommt mich Trauer, dass ich Barbara jetzt keine Briefe mehr schreiben und keine sprühenden neuen Kommentare von ihr lesen kann. Ihr keine neuen Artikel mehr schicken oder vielleicht ein Feedback dafür von ihr bekommen könnte.

Im Programm Hanging Out With Barbara Sher, das ich zwei Jahre durchlief, hat Barbara mich sehr erreicht. Ich habe mich gesehen gefühlt und herzerwärmendes Feedback zu meiner Person von ihr bekommen. Und in einem Online-Seminar von WriteSpeak sprach sie zu mir wie eine Therapeutin, die mich schon lange kennt. Sie hatte ein unglaubliches Gespür für Menschen.

Das werde ich jetzt nicht mehr erleben können, sie ist nicht mehr da. Da sind sie, die Endlichkeit der menschlichen Existenz und die Endgültigkeit des Todes.

Und doch auch wieder nicht: Wir berühren Menschen, solange wir hier sind, und hinterlassen unsere Spuren.

 

Ein Netzwerk von Begeisterung und Respekt für Kreativität

Und Barbara hat viele kostbare Spuren hinterlassen, die sehr lebendig sind. Eine ganze Community von mutigen Menschen, die an Möglichkeiten glauben. Ein quicklebendiges, chaotisches, kreatives, optimistisches Netzwerk mit Respekt vor der menschlichen Kreativität.

Hunderte von Nachrufen und Beileidsbekundungen in ihren Facebook-Gruppen machen es deutlich, wie viel Wärme und Inspiration sie vermittelte. Dabei war sie auch brottrocken, witzig, charmant, menschenliebend, pragmatisch.

Dieses inspirierende Wesen und die Message von Mut und gegenseitiger Hilfe setzt sich in den Leben derer fort, die mit ihr und ihrem Werk Berührung hatten und haben.

 

Meine Scanner-Patentante Barbara Sher

Persönlich habe ich Barbara leider nie kennengelernt.

Das lag an meiner Empfindlichkeit: Ich muss immer sehr vorsichtig einschätzen, ob ein aufregendes Wochenendseminar (geschweige denn ein ganzer Wochen-Retreat!) in meine Energiegrenze hineinpasst, ohne mich heillos zu überfluten. Dafür muss ich viel Luft im Kalender und viel Kraft übrig haben, und das hat leider zeitlich nie zusammengepasst.

Dafür habe ich aus ihren Büchern, Videos, Programmen und Übungen jeden Buchstaben herausgequetscht und alles, was ich konnte, für mich verwertet, denn ich bin andererseits sehr autodidaktisch. (Ich mache freiwillig beim Lesen von Ratgeberbüchern die Übungen … so viel dazu.)

Barbaras Eigenart ist mir durch Bücher und Videos zutiefst vertraut; durch die Online-Programme und telefonischen Seminare.

Ich habe ihr begegnen dürfen und war jedes Mal aufs Neue über ihr inspiriertes, inspirierendes Wesen überrascht: Auch in den letzten Jahren mit gesundheitlichen Beschwerden war sie in den telefonischen Erfolgsteams spritzig und voller Ideen, sie fand immer den Knackpunkt für jede Person, und war voller Wertschätzung für jede.

 

Barbara Sher, eine ermutigende Stimme in meinem Kopf

Deshalb habe ich Barbaras Stimme in meinem Kopf: Eine Stimme, die mir alles zutraut, die mir jede Unterstützung wünscht und die mich fördert. In einer unvergleichlichen Mischung von Inspiration und Bodenständigkeit, Wärme und Herausforderung.

Sie war meine dritte Großmutter; eine Patin, die ich mir als Erwachsene ausgesucht habe, weil ich sie im Leben brauchte.

Für einen kreativen Geist ist diese Begegnung wie eine Bodenverbesserung für das ganze System, so dass alles lebendiger und kraftvoller wächst. Barbara war die Patentante und Großmutter für viele Menschen; keinerlei Gurutum. Sie versprühte gute Laune. Und die Botschaft der Möglichkeiten durch Handeln.

„The amount of good luck coming your way depends on your willingness to act.“    Barbara Sher

„Wie viel Glück du auf deinem Weg hast hängt von deiner Bereitschaft zu handeln ab.“

 

So viele Genies retten wie möglich

Geboren wurde Barbara Sher am 14.08.1935 – das ist verdammt lange her. Was hat sie alles gesehen und wurde Zeitzeugin davon? Gerade für eine Frau aus dieser Zeit ist es besonders frappierend, wie viel Lernwillen und universalistische Neugier, welch unverblümte Kommunikation und antreibenden Optimismus sie entwickelt hat.

Ihre Mission sah sie darin, möglichst viele Menschen im Erreichen der eigenen Ziele zu ermutigen. „So viele Genies wie noch möglich zu retten“ war ihr Ziel der letzten zehn Jahre.

Denn für sie ist jeder Mensch ein Genie, wenn man ihn lässt.

 

„In jedem von uns sitzt ein kleines Genie, das originell, neugierig und voller Potenziale ist.“

Barbara Sher, US-amerikanische Erfolgsautorin und Coach

Zitat von wishcraft-online.de

 

Wir sind zutiefst einzigartig

Ihr war der Gedanke unerträglich, dass jemand aus Entmutigung und zu geringer Selbsteinschätzung die eigenen Wünsche nicht für realisierbar hält – und dann nichts zur Umsetzung tut, obwohl es mit etwas Ermutigung und Hilfe möglich gewesen wäre!

Das war ihr Antrieb, dagegen ist sie rastlos angegangen und hat ein Gegengewicht geschaffen, weil sie empfand, dass das in der Welt fehlt.

Ihre Anschauung als Anthropologin: Jedes Individuum hat eine einzigartige Sicht auf die Welt.

„We are utterly unique.“ „Wir sind zutiefst einzigartig.“ Wir alle sehen Schönheit und Wert auf eine ganz eigene Weise. Und diese Weise ist wertvoll. Diese einmalige Auffassung der Dinge sollte ernstgenommen und in die Welt gebracht werden.

 

Du hast kein Recht darauf, deine Begabungen zurückzuhalten!

In ihrem Programm Hanging Out zitiert sie den britischen Schriftsteller und Politiker Benjamin Disraeli: „Most people die with their music still locked up inside them.“

Zu deutsch etwa: „Die meisten Menschen sterben und haben ihre Musik noch in sich eingeschlossen.“

Und Barbara sagt dazu in einem Fernsehvortrag: Wir haben kein Recht, unsere Kreativität verkümmern zu lassen, weil wir voneinander abhängen. Die Menschheit hat viele Fehler, aber sie ist unendlich kreativ. Und unsere Aufgabe ist es, unser einzigartiges Potenzial umzusetzen.

Das tun wir, indem wir nach dem gehen, was uns froh und glücklich macht, was uns in Flow bringt, was wir gerne haben und lieben; was wir gerne tun. Eine Selbstentdeckungsreise.

Wenn wir etwas lieben, dann sind wir darin begabt. Und werden es auf einzigartig gute Weise machen. So die Botschaft.

 

Achte auf das, was dich glücklich macht

Barbara macht es dringend und sagt: Ich möchte, dass du auf alles achtest, was du gern magst und liebst, denn das sind wissenschaftliche Daten darüber, worin du begabt bist.

„Was du liebst, ist das, worin du begabt bist.“    Barbara Sher

Es ist nicht egoistisch, den eigenen Talenten und Interessen nachzugehen.

Vielmehr ist es egoistisch, es nicht zu tun! Denn dann enthalten wir der Menschheit unseren einzigartigen Beitrag vor, und dazu haben wir kein Recht.

Das war Barbara, und ich werde ihr für ihre Botschaft immer dankbar sein.

 

Barbara Sher hat uns ihr Werk hinterlassen

Barbara Sher hat es vorgemacht und mit viel Energie betrieben, ein einzigartiges Werk zu hinterlassen.

Zum einen hat sie als Scannerin verschiedene Interessen und kreative Hobbies für sich selbst gehabt. Sie hatte einen Sinn für Schönheit und Ästhetik, interessierte sich für die Seidenstraße, Kunst und Musik; war eine total neugierige und wissenschaftlich interessierte Frau.

Und zum anderen hat sie uns das große Werk zur Ermutigung unserer Träume dagelassen und das Handwerkszeug, wie wir einander bei der Verwirklichung helfen können. Ich kann ihre Bücher lesen und immer wieder diesen pragmatischen Lebensmut auffrischen.

Ihre Online-Programme (Hanging Out, Buchclubs und WriteSpeak, meist in Englisch) hat sie beizeiten in gute Hände übergeben und sie werden so lange weiter angeboten, wie jemand teilnehmen möchte.

Barbara schuf ein Mycel inspirierter Seelen um sich herum, die einander und andere darin ermutigen, den eigenen Weg zu gehen und etwas von sich in die Welt zu bringen. Menschen, die an den Wert des Potenzials glauben und an die Macht gegenseitiger Unterstützung.

Ich bin Teil des Mycels und sagenhaft glücklich darüber.

 

Mit Unterstützung ist alles möglich

„Eingebildete Hindernisse sind unüberwindlich. Echte sind es nicht.“    Barbara Sher

Wir bleiben oft an unseren Ängsten und seelischen Widerständen hängen. Dann sehen wir Dinge als unmöglich an – dabei wären sie realisierbar. Um seelische Hindernisse sollten wir uns kümmern, wie ich in „Ich will, aber es geht nicht, weil …“ Teil 1: Seelische Blockaden schrieb. 

Aber vielleicht beginnen wir auch einfach mit unseren Wünschen und schauen, was mit der Hilfe anderer Menschen alles geht: Mit einer kleinen Gruppe von Personen, die Ideen für uns sammelt, Informationen beisteuert oder sogar konkret hilft ist fast alles möglich.

Aus dieser Erkenntnis entstand Barbara Shers Konzept der Erfolgsteams, beschrieben im Buch Wishcraft und im TEDx-Talk Isolation is the dreamkiller: Isolation bringt unsere Träume um, nicht unsere falsche Einstellung.

Für mich bedeutet das umgekehrt: Unsere Beziehungen können sich in Energiebündel gegenseitiger Unterstützung verwandeln. Und so – statt uns zu schwächen – jede einzelne Person weiterbringen in Richtung ihrer Ziele.

In Richtung der eigenen Wünsche.

 

„Du musst deinem Wunsch nachgehen. Sobald du beginnst, deinen Traum zu verfolgen, wacht dein Leben auf und alles hat Bedeutung.“    Barbara Sher

 

So bleibt Barbara für mich sehr lebendig.

Und sie wird uns fehlen.

Jana Lindberg

 

 

Wishcraft in Deutschland

In Deutschland hat Dr. Gudrun Schwarzer Barbaras erstes Buch übersetzt und verlegt. Gudrun Schwarzers Nachruf auf der Webseite Wishkraft Online ist unter Aktuelles / Trauer um Barbara Sher zu finden.

Mehr über Erfolgsteams kannst du ebenfalls auf Wishcraft Online nachlesen, und zwar hier. Gudrun Schwarzer bildet auch nach wie vor Erfolgsteamleiter/innen nach Barbara Sher aus.

 

Meine Artikel für Vielseitige D/E

 

Farewell to Barbara Sher

Barbara Sher is dead. The godmother of my blog project and my creative versatility died on May 10th at the age of 84 in New York (not of Covid-19). I learned about it via a heartwarming newsletter from Patty Newbold, Barbara’s longtime collaborator, computer magician and program director. After the initial shock and a wave of sadness, I immediately felt a great sense of gratitude.

When someone leaves this world, it is often possible to feel the whole web of impulses that connected us to that person; all the suggestions and gifts that we have received. And from Barbara I have received a great deal. A warm wave of appreciation washes over me. I make a small altar in memory of my third grandmother.

 

Am I doing what I love?

I look at the photos, quotes, Barbara’s books. There are roses; she was also a romantic soul and loved flowers very much, once had a garden. I smile melancholy and happy at the same time.

And then I feel a very lively impulse in the middle of my melancholic touch. A question, a small, uncomfortable push: „Do you do what makes you happy?“

 

Am I doing what makes me happy, or have I just settled down in some misery? I see her face on the obituary, her smile, and feel urged to do something beautiful that nourishes and delights me.

The principle: Follow a wish, right now, no matter how short. She has always admonished us to follow our own dreams practically.

So okay, Barbara. You’re right. I’ll sit at the piano for five minutes. That’s always in! I can do this every day.

 

Joy and enthusiasm

What Barbara Sher also often said: The joy of what we do is most important. She was never interested in certificates, always in personal enthusiasm.

In an interview I recently saw on video, Barbara said, she is very much focused on what she enjoys. Even if it’s the joy of a particular art magazine, where the colors appeal to her, because someone once explained this very picture to her in such a catchy way and made the colors visible to her.

 

She goes after where this joy arises. Because the feelings of joy are hints from our genetics, what we are meant to do, what we are meant to do in the world. No matter how small and strange and individual these impulses should be.

Okay, Barbara, you’re right. I’ll play it slow and steady, listen to myself. Enjoy the sounds.

I’m not in a race here, and nobody’s judges me or awards me a grade. It’s music – music may touch and delight. Now me, for five minutes.

And what else would I enjoy now? By asking, I’m becoming more sensitive to myself.

 

A feeling for people

A few days later while sorting emails, I am overcome with sadness that I can’t write letters to Barbara anymore and can’t read any sparkling new comments from her. I can’t send her new articles anymore or maybe get a feedback for them. It’s hard to grasp.

In the program Hanging Out With Barbara Sher, which I ran through for two years, Barbara reached my heart. I felt seen and received very personal, encouraging feedback about myself from her. And in an online seminar of WriteSpeak she spoke to me like a therapist who has known me for a long time. She had an incredible feeling for people.

I will not be able to experience that now, she is no longer there. There they are, the finiteness of human existence and the finality of death.

And yet again not: we touch people while we are here and leave our traces.

 

A network of enthusiasm and respect for creativity

And Barbara has left many precious traces that are very much alive. A whole community of brave people who believe in opportunity. A lively, chaotic, creative, optimistic network with respect for human creativity.

Hundreds of obituaries and expressions of sympathy in her Facebook groups show how much warmth and inspiration she conveyed. At the same time, she was also bread and butter, witty, charming, philanthropic, pragmatic.

This inspiring nature and the message of courage and mutual help continues in the lives of those who have been and are in contact with her and her work.

 

My Scanner godmother Barbara Sher

Unfortunately, I never met Barbara personally.

This was due to my sensitivity: I always have to be very careful to assess whether an exciting weekend seminar (let alone a whole week’s retreat!) would fit into my energy limit without flooding me hopelessly. For this I need to have a lot of air in my calendar and a lot of strength left over, and unfortunately this has never fitted together in time.

Therefore I squeezed every letter out of her books, videos, programs and exercises and used everything I could for myself, because on the other hand I am very autodidactic. (I do the exercises voluntarily while reading advice books … so much for that).

Barbara’s character is deeply familiar to me through books and videos; through the online programs and telephone seminars.

I have had the pleasure of meeting her and was surprised each time anew by her inspired, inspiring nature: Even in the last few years with health problems she was lively and full of ideas in the success teams on telephone; she always found the crux of the matter for each person, and was full of appreciation for everyone.

 

Barbara Sher, an encouraging voice in my head

That’s why I have Barbara’s voice in my head: a voice that trusts me with everything, that wishes me every thinkable support and that encourages me. In an incomparable mixture of inspiration and down-to-earth, warmth and challenge.

She was my third grandmother; a godmother I chose as an adult because I needed her in my life.

For a creative spirit, this encounter is like a soil improvement for the whole system, so that everything grows more alive and powerful. Barbara was the godmother and grandmother for many people; no guru. She radiated good humour. And the message of possibilities through action.

„The amount of good luck coming your way depends on your willingness to act.“

Barbara Sher

 

Saving as many geniuses as possible

Barbara Sher was born on 14.08.1935 – that was a long time ago. What did she see and witness? Especially for a woman from that time it is particularly striking how much willingness to learn and universalistic curiosity, what blunt communication and driving optimism she developed and shared.

She saw her mission in encouraging as many people as possible to achieve their own goals. „To save as many geniuses as possible“ was her goal for the last ten years.

Because for her, every person is a genius, if you let them.

„There is a little genius in all of us who is original, curious and full of potential.“

Barbara Sher, successful American author and coach

Quote from wishcraft-online.de

 

We are utterly unique

She found the thought unbearable that someone, out of discouragement and too little self-esteem, does not consider his own wishes to be feasible – and then does nothing to implement them, although it would have been possible with a little encouragement and help!

Her view as an anthropologist: Every individual has a unique view of the world.

„We are utterly unique.“

We all see beauty and value in our own unique way. And that way is valuable. This unique view of things should be taken seriously and brought into the world.

 

You have no right to hold back your gifts!

In her program Hanging Out she quotes the British writer and politician Benjamin Disraeli: „Most people die with their music still locked up inside them.“

And Barbara says in a TV talk: We have no right to let our creativity wither away because we depend on each other. Humanity has many faults, but it’s infinitely creative. And our job is to realize our unique potential.

We do this by going after what makes us happy and happy, what brings us in flow, what we like and love; what we like to do. A journey of self-discovery.

When we love something, we are gifted in it. And will do it in a uniquely good way. So the message.

 

Pay attention to what makes you happy

Barbara makes it urgent and says, I want you to pay attention to everything you like and love, because that is scientific data about what you are talented at.

„What you love is what you’re gifted at.“ Barbara Sher

It is not selfish to pursue your own talents and interests.

Rather, it is selfish not to do so! For then we withhold our unique contribution from humanity, and we have no right to do so.

That was Barbara, and I will always be grateful to her for her message.

 

Barbara Sher has left us her work

Barbara Sher has demonstrated how to not take your gift with you. She’s put a lot of energy into leaving a unique work.

On the one hand, as a Scanner she had various interests and creative hobbies for herself. She had a sense for beauty and aesthetics, was interested in the Silk Road, art and music; was a totally curious and scientifically interested woman.

And on the other hand, she left us the great work to encourage our dreams and the tools to help each other to realize them. I can read her books and always refresh this pragmatic courage to live.

Her online programs (Hanging Out, Book Clubs and WriteSpeak, mostly in English) have been handed over into good hands in time and will continue to be offered as long as someone wants to participate. See https://barbarasclub.com

Barbara created a mycelium of inspired souls around her, encouraging each other and others to go their own way and bring something of themselves into the world. People who believe in the value of potential and the power of mutual support.

I am part of the mycelium and I am fabulously happy about it.

 

With support everything is possible

„Imaginary obstacles are insurmountable. Real ones are not.“ Barbara Sher

We often get caught up in our fears and emotional resistance. Then we see things as impossible – but they could be realized with the help of other people: With a small group of people who collect ideas for us, contribute information or even help concretely, almost anything is possible.

From this insight Barbara Sher’s concept of successful teams was born, described in the book Wishcraft and in her TEDx talk Isolation is the dreamkiller.

 

For me this also means: Our relationships can turn into bundles of energy and mutual support. And so – instead of weakening us – every single person can move forward towards their goals.

Towards their own desires.

 

„You must pursue your desire. Once you start pursuing your dream, your life will wake up and everything will have meaning.“ Barbara Sher

This way Barbara stays very much alive for me.

And we’ll miss her.

Jana Lindberg

Translated with the help of www.DeepL.com/Translator (free version)

 

Thanks to Patty Newbold for the quotes from her Newsletter I’ve used in this article; and for the pictures, that I used for the memorial card on my little altar.

 

Obituary in the New York Times: Barbara Sher, 84, Dies; Prescribed Self-Help With a Dose of Humor

 

Inspirational provisions (Videos in English)

Der TEDx-Talk „Isolation is the dreamkiller, not your attitude“, schaue ich mir immer wieder an:

 

Ein fantastisches einstündiges Interview mit Barbara Sher, hohe Dichte an Anregung und Ermutigung:

 

Teil eines Fernsehvortrags zur Midlife Crisis und wie wir dann wieder auf den eigenen Weg zurückkehren:

 

Ein dreiminütiger Film über Barbara Shers Leben; zugleich der Trailer einer Dokumentation in Entstehung.

 

Barbara’s Pinterest Account

 

8 Replies to “Abschied von Barbara Sher [with E. transl.]”

    1. Vielen Dank, Natasha!
      Das freut mich sehr. Da du bei Barbara die Coaching-Ausbildung gemacht hast und ihre Arbeit damit sehr nah kanntest, heißt es etwas, wenn du ihn schön findest.
      Liebe Grüße
      Jana

    1. Patty,
      I’ll keep this word like a nugget of gold. It’s precious to me.
      I’m really greatful you’re going to go on with Barbara’s work, as well as others.
      The Memorial last Saturday was wonderful and touching.
      Thanks to all of you who have made it possible.
      Love
      Jana

  1. Liebe Jana Lindberg,

    ganz herzlichen Dank für Deinen Brief und den Verweis auf Deinen Blog. Ich habe den Beitrag von oben bis unten verschlungen und finde ihn sehr sehr schön. Vielen Dank.

    Herzliche Grüße
    Gudrun Schwarzer

  2. I don’t remember what I wrote the first time, when my original comment disappeared into the ether! I know, at that time, reading your post brought me to tears once again, because as Patty says, you seem to have captured the essence of Barbara in your post.

    I do know I miss her too, and will miss her in the future, but she has left us with so much, and so many people who have been influenced by her and will carry on passing on her work and will run her programmes.

    I can only say that I am very grateful to her and for her work. Without Barbara I wouldn’t have understood myself, that I am a Scanner, and now knowing that means I can tailor a life to suit my unique self, and to honour her and her life’s work I continue to learn, adapt my life and do the things I love as much as I possibly can, while I want to do more!

    Without Barbara Sher and her work I wouldn’t be the person I am today, and for that I am truly grateful…

    1. Thank you for your comment, Andrea! „Without Barbara Sher and her work I wouldn’t be the person I am today“ – I think this holds true for many of us. In a world like this, we need all the possibilities we can get. And the ability to become happy as a source of strength and vitality. „Tailor a life to suit my unique self“, I love that. Best to you, Andrea.

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