Die Psychologie des Urlaubs zuhause – Eigenzeit, Erholung, Inspiration

Was kann uns die Psychologie des Urlaubs darüber sagen, wie wir unseren Urlaub schön gestalten können? So dass wir glücklich und erholt aus dem Urlaub zurückkommen? Je nach Naturell und Lebenssituation brauchen wir etwas Anderes. Und es gibt ja so viele Möglichkeiten!

Hier trage ich Erkenntnisse zusammen, wie Urlaub gelingt.

Außerdem macht es einfach Freude, etwas über Urlaub zu lesen. Deshalb strotzt dieser Artikel von weiterführenden Links.

 

Wenn du meinen Blog schon kennst,

  • weißt du meine persönlichen Ausgangsdaten:
  • Ich bin vielseitig interessiert,
  • mache gerne etwas Kreatives,
  • habe feine Antennen
  • und einen sozialen Job.

Für mich braucht Urlaub deshalb Elemente von Abstand, Auszeit und Ruhe.
Und genauso Gemeinschaft und kreative Inspiration.

 

Wenn du hier neu bist,

Oder einfach weiter. 🙂

Und zwar:

 

Beispiel: Urlaub in einer komfortablen Ferienwohnung

Dieses Jahr habe ich mich für eine komfortable Ferienwohnung entschieden. Die Wohnung verfügt über eine voll ausgestattete Küche. In der Nähe gibt es einen Park (mit Mandarinenbäumen und Palmen), Thermalbäder (wahlweise Flussbäder), Bioladen, regionale Bäckerei, Sehenswürdigkeiten und Restaurants für jeden Geschmack.

Es gibt auch einen Garten mit genug Platz für Federballspielen und Qigong, für Lesen im Liegestuhl und zum Grillen.  

Es wird noch besser: Ohne Aufpreis ist Platz genug vorhanden, um Übernachtungsgäste zu haben. Und die Wohnung hat ein kleines Tonstudio mit drin.

 

Tonstudio?!

Ja. Und das Allerbeste: Ich kann im eigenen Bett schlafen und habe Null Anreise. Denn – du weißt jetzt schon, worauf ich hinauswill – ich bleibe zuhause. (Das Tonstudio ist in meinem Computer.)

Für mich ist das positiv.

 

Was ist positiv für dich? Was brauchst du?

Lass dich ein bisschen inspirieren von der Frage: Was gilt allgemein als guter Urlaub? Und wie kann dir das dienen?

 

Die Psychologie des Urlaubs für dich nutzen

Urlaub zuhause positiv gestalten, wie geht das?
Zur Psychologie des Urlaubs habe ich viele spannende Artikel ausgewertet.

 

So kannst du vom Ergebnis profitieren:

  • Wenn du gerade deinen Urlaub planst oder anfängst, setzt dieser Blog dich auf die richtige Spur, auf die von selbstbestimmtem Lebensgenuss.
  • Und was, wenn dein Urlaub schon vorbei ist? Dann kannst du den Artikel nutzen, um den Urlaubseffekt durch positive Erinnerung zu verlängern.
  • Was, wenn der nächste Urlaub noch weit in der Zukunft liegt? Dann kannst du den Artikel verwenden, um deine Vorfreude zu vergrößern. Die kommt nämlich auf, wenn wir etwas Schönes planen.
  • Auch wenn du im Urlaub eher verreist, wirst du ab und zu etwas Zeit zuhause verbringen. Dann kannst du das Wissen ebenfalls verwenden, um es zuhause schön zu haben.
  • Und letztlich profitierst du auch auf Reisen, wenn du weißt, was im Urlaub erholt und was stresst, was unseren Genuss erhöht und was ihn kaputt macht.

 

Eigentlich geht es darum, wie wir selbstbestimmt und beglückend unsere freie Zeit gestalten.
Selbstbestimmt heißt für dich: Du entscheidest!

 

Urlaub zuhause – Eintauchen in deine Eigenzeit

Für meinen Artikel Urlaub zuhause – Genuss pur bekam ich auf Facebook einen schönen Kommentar: „Ich finde es beeindruckend, in einer vertrauten und alltäglichen Umgebung voll in den Urlaubsmodus eintauchen zu können.“

Das Kompliment hat mich total gefreut, denn das ist der Punkt: das Eintauchen in den Urlaubsmodus.

Was wir uns unter Urlaub vorstellen, ist individuell unterschiedlich. Um Urlaub zum eigenen Wohlfühl-Urlaub zu machen, braucht es den richtigen Mix aus beglückenden Faktoren und ein bisschen Vorbereitung.

 

Was brauchst du?

Wie viel Inspiration?

Wie viel Erholung?

Wie viel Gesellschaft,

wie viel Zeit für dich?

Auch eine Abstimmung mit den Leuten, die deinen Urlaub mit dir teilen, hilft.

 

Gründe, nicht wegzufahren

Wie ich in dem Artikel Urlaub zuhause – Genuss pur schrieb, gibt es viele Gründe, nicht (immer) zu verreisen:

  • Sind wir ehrlich: Manche Leute haben das Geld dazu einfach nicht. Basta.
  • Andere wollen es dafür nicht ausgeben, sondern haben lieber das Jahr über die Möglichkeit essen zu gehen oder arbeiten weniger.
  • Manchen ist es wegen Hochsensibilität oder chronischer Krankheit zu viel oder gar nicht möglich zu reisen.
  • Manche möchten nicht fliegen wegen des Klimas oder wegen Flugangst.
  • Manche wollen einfach nicht weg, sie sind gerne zuhause und genießen die Zeit dort mehr als alles Andere.
  • Außerdem gibt es Leute, die mal verreisen und mal nicht. Die machen dann ja auch manchmal Urlaub zuhause.

Immer ist die Frage: Wie bedürfniserfüllend ist der Urlaub gestaltet?

 

Vorteile des Reisens

Das Reisen hat viele Vorteile: Es fokussiert dich sicher um, lässt dich den Alltag vergessen, verschafft dir neue Eindrücke. Du erlebst dich anders, erweiterst deinen Horizont und kehrst bereichert heim.

Es sind einzigartige Erfahrungen, woanders zu sein und andere Plätze mit allen Sinnen zu erleben. Mit nichts zu vergleichen.

Die Reisen, die ich gemacht habe, sind starke Erinnerungsabdrücke in meinem Gehirn geworden. Ich bin dankbar für jede. (Sogar für die völlig überflutende Interrailtour mit 18.)

Viele verreisen gerne einmal.

Und für manche ist Reisen das Einzige, was sie so richtig glücklich machen kann. Die sollen reisen! Es ist das Richtige für sie. Wenn dich das betrifft, achte einfach auf eine glimpfliche Planung.

(Hier zu einem Reise-Artikel von mir: Geheimnisvolles Siebenbürgen: Spurensuche jenseits der Wälder)

Aber…

 

Nachteile des Reisens

Das Reisen hat auch Nachteile. Und die sind nicht zu unterschätzen:

Das sind alles Begriffe, die ich in Artikeln über die Psychologie des Urlaubs fand. (Eine lohnende Suche in der Suchmaschine!)

 

Fazit:

Ich finde, damit wir einen solchen Stress auf uns nehmen, muss der Urlaub es auch wirklich wert sein.

Der Preis könnte zu hoch sein für jeden beliebigen Strandurlaub, der einem nicht wirklich viel bedeutet. Den man nur macht, weil es üblich ist und alle es tun.

 

Und wenn du also nicht reist?

  • Verpasste Flüge, endlose Staus, Warteschlangen;
  • Enttäuschungen, wenn es nicht so ist wie erträumt;
  • Jet Lag und anstrengende Heimreisen („Wie war es in Florida?“ – „Sehr schön, aber auf der Rückreise habe ich im Flugzeug eine Erkältung bekommen. Und jetzt ist der ganze Erholungseffekt schon weg.“)
  • massenweise Mücken („Wie war es in Schottland?“ – „Wahnsinn, diese vielen Stechmücken)
  • und dieser typische Satz am Arbeitsanfang: „Jetzt bräuchte ich eigentlich noch eine Woche Erholungsurlaub.“

All das, den ganzen Reisestress ersparst du dir, wenn du daheim bleibst.

Und das hat jede Menge Vorteile, und zwar:

 

Vorteile davon, zuhause zu bleiben

  1. Urlaub beginnt ab dem ersten Moment, wenn wir ein bisschen planen und uns bewusst darauf einstellen.
    Du richtest deine Wohnung hübsch her, hängst eine Liste mit verlockenden Angeboten an die Küchentüre und legst schon an Tag Eins die Beine hoch, um Dampf abzulassen.
    Ein Früchtedrink, ein Cappuccino. Urlaubsgefühl. Aaaah. Wenig Stress, viel Entspannung.
  2. Der Urlaub bietet dir alle Möglichkeiten!
    Du kannst endlich, endlich all das Schöne machen, wozu du während der Arbeitszeit nicht ausreichend kamst.
    Weißt du noch, was das war?
  3. Im Grunde ist der Urlaub die ersehnte Freizeit, die dir den Rest der Zeit gefehlt hat. Gerade für Leute mit vielen Hobbies und Sehnsüchten ideal, um selbstbestimmt zu leben und aufzutanken, was sie brauchen. Was auch immer das ist.
  4. Der Urlaubseffekt hält länger an.
    Deine Beziehung zu deinem Heim wird wieder verändert; du kannst dort Qualitätszeit genießen. Nicht nur den Boxenstopp im Alltag. Dadurch kann der Erholungseffekt gut verlängert und in den Alltag übertragen werden.
    Außerdem gestaltest du dein Leben daheim wieder aktiv. Wenn der Urlaub keine reine Flucht aus Drama und Chaos in eine bessere, paradiesische Welt ist, aus der du dann zurück musst in die Fron – wenn er eine aktiv gestaltete Zeit ist, die dich verändert – dann wirst du dir besonders viel in deine Arbeitszeit mit hinübernehmen können.

 

Trend: Staycation

Zum Aufatmen für alle, die daheim bleiben: Inzwischen ist es nicht mehr der mitleidig betrachtete Aufenthalt in Balkonien, sondern ein Trend mit dem Namen Staycation (etwa: Daheimbleibe-Urlaub). Spiegel-Autorin Maren Keller beschreibt das sehr schön in diesem Artikel: Im Urlaub daheim. Ferien in Balkonien sind jetzt Trend.

 

Gefahren des Urlaubs zuhause

Will ich damit etwa behaupten, dass Urlaub zuhause das reinste Paradies ist?

Nö.

 

Erstens gibt es kein Paradies.

Ob du dir auf der Ausgrabungsstelle den Knöchel verknackst, am Strand in einen Seeigel trittst oder mit Rückenweh auf dem Sofa zuhause liegst, irgendwas ist immer. Und sei es die Stechmücke, die dich nicht schlafen lässt.

Bestürzende Nachrichten können dich erreichen. Du kannst eine Erkältung bekommen.

Das ist normal. Störungen gehören dazu. Damit müssen wir leider leben. Egal wo wir sind.

 

Zweitens nehmen wir uns überall hin mit.

Auch in den Urlaub. Wenn wir uns leicht über was aufregen, geht das nicht allein durch Urlaub wieder weg. Wenn unsere Laune leicht abstürzt, tut sie das vermutlich auch in den Ferien manchmal. So sind wir nun mal.

Es gibt eigene innere Züge, die nicht gerade paradiesisch sind. Die ändern sich höchstens durch Selbstentwicklung im Laufe vieler Jahre.

 

Wir werden auch durch Urlaub nicht auf einmal perfekt.

Genauer gesagt, werden wir nie perfekt.

Also müssen wir unseren Urlaub wohl oder übel in unperfektem Zustand machen, egal wo wir ihn verbringen.

 

Hingegen ist es durchaus möglich, dass wir zu viel erwarten und uns damit stressen. Wir hatten uns gedacht, dauernd glückselig zu sein und vollkommen beschwerdefrei. Und dann das! Wir sind enttäuscht oder fragen uns, ob es das schon war.

Hier brauchen wir Selbstannahme, ein bisschen Trost und Gelassenheit im Umgang mit uns selbst.

Alles gut. Alles normal.

Es wird trotzdem ein schöner Urlaub werden.

 

Drittens gibt es typische Fallen für Urlaub zuhause.

Urlaub – die Zeit des Besonderen! Etwas, das uns bereichert und noch lange beglückt.

Doch wenn wir zuhause bleiben, gibt es auch einige Fallen. Sie bestehen besonders dann, wenn du nicht gewohnt bist, so viel Freizeit zu haben und sie aktiv zu deiner eigenen Bedürfniserfüllung zu nutzen.

Du musst die Fallstricke kennen, um sie zu meiden.

Ich sage dir die Fallen – und wie du ihnen elegant ausweichst!

Bleib dran:

 

Falle Nummer 1: Mangelnde Erholung

Es kann passieren, dass du dich nicht erholst, weil du dir zu viel Arbeit vornimmst und den einen Stress (Berufsarbeit) durch andere Sorten von Stress ersetzt. Renovieren zum Beispiel.

Oder du hast solche Angst, dass nicht genug passiert, dass du zu viel unternimmst.

Oder du bist nicht gewöhnt Pausen zu machen und erholst dich deshalb zu wenig.

Achte auf jeden Fall darauf, genug Schlaf zu bekommen.

Mach Pausen und sorge für entspannende Sachen, die ein Gegengewicht setzen.

 

Lösung 1: Urlaub zuhause besonders erholsam gestalten

Denn Urlaub zuhause kann besonders erholsam sein, mit genug Schlaf, bedarfsgerechten Pausen, entspannenden Trancereisen, Badefreuden, Heimwellness, Siesta. Der Spannungspegel kann wunderbar absinken. Du kannst dich wieder ganz spüren.

Deine Erholung:

Welche Arten, dich zu entspannen und zu erholen, sind dir zugänglich?

Wie kannst du sie im Urlaub umsetzen?

Kannst du neue dazunehmen und einüben, jetzt, wo du mehr Zeit hast? Zum Beispiel eine Entspannungstechnik oder regelmäßige Siesta?

 

Falle Nummer 2: Mangelnde Anregung

ROUTINE!

Einheitsbrei.

Ohne ein bisschen Planung könnte es tatsächlich sein, dass es langweilig wird; dass du hauptsächlich abhängst und dasselbe machst wie immer; dass du abstumpfst und deinen Routinebereich gar nicht verlässt.

Oder du grübelst zu viel, weil dich nichts von deinen eigenen Gedanken ablenkt.

Lange schlafen und im Schlafanzug frühstücken ist wundervoll, aber reicht es auf Dauer?

Irgendwann wird es zur Gewohnheit, und dann bleibt vielleicht nichts in besonderer Erinnerung. Wir brauchen einige inspirierende Erlebnisse und Highlights.

 

Lösung: Highlights planen

Bau hübsche Erlebnisse und Highlights in deinen Urlaub ein. Sorge für Abwechslung. Mal bleibst du herrlich zuhause, mal gehst du zum Frühstücken. Mal liest du Stunden am Stück auf dem Balkon, mal besuchst du eine Veranstaltung und lässt dich inspirieren. Mal genießt du Eigenzeit mit dir, mal tauchst du in lebendige Gesellschaft ein.

Deine Inspiration:

Was ist eine Anregung, die du brauchen kannst?

Wie und von wem kannst du dich ein bisschen herausfordern lassen, etwas anderes zu machen als sonst?

Plane etwas ein, das in Erinnerung bleiben wird. Geh aus dem Haus. Mach ein Projekt. Nimm dir etwas Besonderes vor.

Was könnte das für dich sein?

 

Falle Nummer 3: Verdaddeln

Es kann tatsächlich geschehen, dass du endlos vor dich hinwerkelst und am Schluss nicht das gemacht hast, was dir wirklich wichtig ist.

Die Zeit war da, aber du hast es nicht getan.

Der Vorratsraum ist ordentlich, der Garten gegossen, der Gang renoviert, die Steuer gemacht.

Aber was ist mit den Bildern, die du malen wolltest, den Ausstellungen, die du sehen wolltest, der besonderen Kneipe, in die du das erste Mal gehen wolltest, den Liedern, die du lernen wolltest?

Was ist mit der Erotik?

Der Urlaub ist irgendwann um!

 

Lösung: Das, was du liebst, auf den Plan setzen

Mach das, was dir wichtig ist! Ab und zu müssen wir uns einen Stups geben. Den Stups zu dem, was wir wirklich lieben.
Vielleicht tust du dich mit anderen zusammen, die dich anregen, etwas Schönes zusammen zu machen.


Deine Wünsche:

Was sind deine Sehnsüchte?

Was macht dir kreative Freude, worauf wartest du schon lange? Jetzt ist die Zeit dafür.

Worüber dachtest du im Alltag, dass du dazu endlich mal wieder kommen willst?

Mach eine Liste. Sammle erfüllende Tätigkeiten wie auf einem Ferienpass.

Verabrede dich zu schönen Ereignissen.

 

Falle Nummer 4: Störungen von außen

Eine realistische Gefahr des Urlaubs zuhause ist, dass andere Leute von außen den Unterschied nicht so sehen können.

Egal ob Handwerker, Hausmeister, nahestehende Menschen: Sie können einfach nicht wissen, dass du jetzt „eigentlich gar nicht da bist“ oder dir einen Schweige-Retreat gönnst oder glückselig ein kreatives Projekt durchziehen willst, als hättest du Scheuklappen auf.

 

Lösung: Dir deiner Wünsche bewusst sein

Wichtig ist erst einmal, dass du selbst weißt, was du willst. Im zweiten Schritt kannst du es auch kommunizieren.

Deine Auszeit:

Wie sehr kannst und willst du die Zeit terminfrei halten?

Gibt es Menschen, denen du Bescheid geben solltest, wann du einfach nicht verfügbar bist?

Brauchst du ein bisschen dickere Haut, so dass du nicht gleich zurückrufst? Kannst du das Telefon und die Haustürglocke leise stellen?

Kannst du Zeiten mit und Zeiten ohne Kontakt definieren und sogar kommunizieren?

Oder willst du einfach mit dem Strom schwimmen und alles annehmen, was kommt? Das führt zu maximaler Gelassenheit.

Ich habe mir gerne Plakate gemacht oder eine Art Ferienpass an die Küchentüre gehängt. Jedes hübsche Ereignis wurde eingetragen.

So bleibe ich auf Kurs zu dem, was ich mir wirklich wünsche.

 

Mit den Fallen umgehen durch Selbststeuerung

Es gibt viel, was wir tun können – doch die Fallen klingen schon ein bisschen ernüchternd, oder?

Tatsächlich wird teils von Urlaub zuhause abgeraten, wie von dem Psychiater in diesem Artikel: Burn-out-Experte im Gespräch – Urlaub zu Hause? Keine gute Idee.

„Eine räumliche Trennung vom Alltag ist eine gute Zäsur. Wer nicht weg kann und zu Hause herumdümpeln muss, etwa aus finanziellen Gründen, hat nicht das Gefühl eines Unterschieds zwischen Arbeit und Freizeit.“

Diese Warnung sollten wir ernst nehmen.

 

Der Unterschied, der den Unterschied macht

Mein Fazit: Es ist wichtig, den Unterschied zum Alltag zu spüren und wirklich frei zu haben!

Meine Erfahrung ist, dass ich den Unterschied selbst herstellen kann.

Übergangsrituale; eine leicht veränderte Wohnumgebung; Leckereien im Kühlschrank; Ideen, was ich alles tun könnte; bewusstes Abschalten und Genießen.

Und Aaahh …. Der Urlaubsmodus ist eingeschaltet.

 

Wie geht das? Mit Planung und Selbststeuerung.

  • Wissen, was dir gut tut, und es auf die Liste setzen
  • Wissen, was dir nicht gut tut, und es eher meiden
  • Für den Unterschied zum Alltag sorgen

Ein ziemlich idealer Urlaub zuhause bringt dir die Vorteile und umgeht die Nachteile.

 

Und hoffentlich kannst du dann den Erholungseffekt in den Alltag länger mitnehmen als eine Woche.

Hier noch einmal die vier Lösungen für einen selbstbestimmten, erfüllenden Urlaub:

  1. Urlaub zuhause besonders erholsam gestalten
  2. Highlights planen
  3. Das, was du liebst, auf den Plan setzen
  4. Dir deiner Wünsche bewusst sein und sie auch nach außen abgrenzen.

 

Urlaub ist jedes Mal anders. Er kann dich da abholen, wo du jetzt bist. Er gehört nur dir.

 

Hast du auch schon einmal Urlaub zuhause gemacht und genossen? Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht? Welche Sehnsüchte und Bedürfnisse werden wach, wenn du darüber nachdenkst? Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren teilst!

2 Replies to “Die Psychologie des Urlaubs zuhause – Eigenzeit, Erholung, Inspiration”

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