Ein kreativer Geist in einem vitalen Körper – wie wir wirklich unser Leben führen können [Basis: Wohlgefühl]

In der letzten Zeit habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie ich mich seelisch und körperlich wohler fühlen kann. Das Wohlgefühl kann unangenehm flüchtig sein!

Und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Auch, wenn wir aktiv eine gute Situation für uns anstreben – eine bessere als die Situation gerade jetzt – scheint es oft, als würde es nicht in unseren Händen liegen.

Irgendwas ist immer. Stress, Ärger, Schmerz, Erschöpfung, Grübeln, Einbrüche der Laune.

Anforderungen, Hindernisse, Missgeschicke.

Etwas „kommt“ und macht das Wohlgefühl zunichte.

 

Was ist los? Warum geht es uns nicht besser?

Wir möchten doch nur etwas mehr Wohlgefühl. Warum klappt es oft nicht, warum vergeht das Wohlbefinden so schnell wieder?

 

Liegt es an der modernen Lebensweise?

Am vielen Sitzen? Dem Bewegungsmangel?

Am ständigen Stress? Der Überlastung mit Aufgaben? (Artikel: Doppelstrategie gegen Jobstress: Warum Entspannungsbäder nicht reichen [Dauerstress Teil 1])

Oder an der Überladung mit Nachrichten, Möglichkeiten und Informationen?

Dem vielen Zucker, den wir essen?

Der Gewohnheit, zu viel zu grübeln? (Artikel: Mach mal Pause. Vom Grübeln in den Moment zurückkommen)

Den Sorgen um die Welt, um unsere Zukunft, die Zukunft unserer Lieben, um die Existenzgrundlage, die Finanzen?

Liegt es an Gesprächen mit zu vielen Klagen und zu wenig echtem Gespräch, zu wenig Herzenskontakt und inspirierenden Inhalten?

Liegt es an den Wechseljahren oder am Alter?

 

Viele Faktoren für mehr Wohlgefühl

Ich würde sagen: Ja.

Es gibt immer viele Aspekte, die sich gegenseitig beeinflussen.

So wie zum Beispiel Schlaf: Wir möchten tief und gut schlafen, und bitte auch genug. Von allen Seiten wird uns klargemacht, wie zentral Schlaf für unsere Gesundheit ist, besonders langfristig. Solche Informationen treiben den Puls manchmal ganz schön in die Höhe (nicht sehr schlafförderlich …). (Artikel: Schlafstörungen? Endlich besser einschlafen mit einer simplen Atemübung [4- bis 6-Atemübung])

Wir möchten schlafen, aber können vor Lachen, wenn du mitten in der Nacht aufwachst und trotz aller Willenskraft länger nicht einschlafen kannst. Da vergeht einem schon mal die Contenance. Vor allem, wenn es öfter vorkommt.

Gerade sensible, kreative, sehr interessierte und engagierte Menschen und Menschen mit ADHS, ADS oder im Autismusspektrum sind von Schlafproblemen besonders betroffen.

Dagegen muss doch ein Kraut gewachsen sein?

Wohlbefinden und Gesundheit interessieren mich schon sehr lange; nun werde ich die nächsten Artikel diesen Themen widmen.

 

Warum das Thema?

Den eigenen kreativen Weg selbstbestimmt zu gehen setzt voraus, dass wir uns konzentrieren können und einigermaßen wohl in unserer Haut fühlen. Und dass wir steuern, was in unserem Leben läuft.

Unser Gehirn wohnt in einem Körper, es ist kein freischwebender Geist.

Der körperliche Zustand bestimmt auch den Zustand des Gehirns, das im Normalfall 20 (zwanzig) Prozent unserer Energie abzieht! Unter Beanspruchung mehr.

Die Versorgungslage für das Gehirn bestimmt daher auch, ob wir klar denken, uns wohl fühlen, wach sind und uns erholen können.

Kreativität und persönliche Ziele gedeihen besser auf einem Fundament einer gewissen Vitalität und Frische.

 

Gesünder durchs Leben gehen

Im alten Rom hieß es: Mens sana in corpore sano – Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Es ist was dran; aber die Römer waren auch sehr verliebt in tolle Leistung und tolle Körper.

Ich möchte es umformulieren:

Ein kreativer Geist in einem vitalen Körper.

Ob wir vollständig gesund sind, liegt nicht in unserer Hand und sollten wir daher nicht als Voraussetzung für ein kreatives, selbstgesteuertes Leben ansehen.

Aber für unsere Vitalität können wir an jedem Punkt im Leben etwas tun!

In meinen nächsten Artikeln will ich mich deshalb dem körperlichen (und auch seelischen) Wohlbefinden widmen.

 

Selbststeuerung ist individuell

Was ist der richtige Ansatz, um dein Leben zu verbessern?

Es gibt nicht DEN richtigen Ansatz.

Hingegen gibt es viele, viele Möglichkeite, etwas zu verändern und in die gewünschte Richtung zu bewegen.

So viele Faktoren es gibt, so viele Möglichkeiten der positiven Veränderung gibt es auch.

„Selbst-Steuerung“ heißt, dass jede Person sich selbst steuert.

Natürlich beeinflussen wir uns gegenseitig immer! Man nennt das Co-Regulation.

Aber am besten geschieht das dadurch, dass sich jede/r selbst weiterentwickelt und das dann womöglich ausstrahlt. Nicht dadurch, andere regelrecht steuern zu wollen, was oft betrüblich schlecht funktioniert.

Gegenseitige Anregungen sind aber immer möglich, Inspirationen, Ideen, gemeinsame Erfahrungen.

 

Wissen hilft, Wohlgefühl zu erreichen

Hier der Link zum Wikipedia-Artikel über Wohlbefinden, einem zentralen Thema der positiven Psychologie.

Wichtig ist natürlich festzuhalten, dass wir niemals ein durchgehendes, ungestörtes Wohlgefühl erreichen werden. So statisch ist das Leben nicht.

Alles ist ständig in Bewegung, und auch Glück und Wohlbefinden wechseln ständig. Aber die Frage ist, auf welchem Grundniveau. 

Das Level unseres grundlegenden Wohlgefühls können wir durch Eigenaktivität erhöhen.

 

Einige der Möglichkeiten werde ich dir in der nächsten Zeit hier im Blog aufblättern.

Material ist reichlich vorhanden, und ich befinde mich selbst auf einer inspirierenden Reise von Wachstum und Erneuerung auf vielen Ebenen. Ein schöner Prozess mit meinen 53 Jahren. All dies wird in den nächsten Monaten auf diesem Blog einfließen.

Danke für deine Aufmerksamkeit und dein Interesse.

Eine erste konkrete Anregung für dich schon in diesem Artikel:

 

Frage zum Wohlgefühl im Alltag: „Was würde mir jetzt wirklich gut tun?“

Diese Frage, immer wieder im Alltag gestellt, kann helfen, regelmäßig aktiv Schritte zu unternehmen, die dir gut tun.

Was würde dir jetzt richtig gut tun?

Und was wäre ein Schritt in die Richtung?

 

Lass mir gerne einen Kommentar zu diesem Artikel da!

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