Queste Logbuch. Rückblick 2018 – Ausblick 2019

Eine hektische oder geruhsame Weihnachtszeit ist vergangen, der Rauch der Raketen verflogen. Der Alltag hat uns wieder. Zeit für einen Rückblick 2018 und einen Ausblick auf das neue, frisch begonnene Jahr.

Ich habe mir zwischen den Jahren Gedanken gemacht, war war und was sein soll. Klärende Gedanken, mit denen ich ins neue Jahr gehe und die ich mit dir teilen will.

 

Was war in 2018 auf meinem Blog los? Welche Themen haben mich beschäftigt? Und was wirst du künftig hier lesen? Was will ich anbieten?

Ich blättere viele Facetten auf, um dich auf deinem eigenen Entwicklungsweg anzuregen und zu inspirieren. Dazu stelle ich dir Fragen zur Selbstreflexion. Für diesen langen Artikel nimmst du dir am besten ein bisschen Zeit zum Lesen.

 

Also wieder einmal: Willkommen auf der Reise zu dir!

 

Logbuch Schöpferische Reise

Das Logbuch ist doppelt Teil meiner eigenen schöpferischen Reise:

  1. Es ist selbst ein Kreativprojekt mit Texten, Fotos, Bildern usw.
  2. Es spiegelt Aspekte meines vielseitigen schöpferischen Abenteuers.

 

Kernfrage der Queste im Alltag:

„Wie funktioniert es, mein Ding zu machen und ein Leben zu führen, das mir entspricht, egal was geschieht?“

  • Oft bedeutet es, verschiedenste Lebensbereiche unter einen Hut zu bringen.
  • Es bedeutet, einmal Kompromisse zu machen und ein anderes Mal konsequent zu sein.
  • Oft erfordert es sogar, das Unmögliche zu machen:

 

Ja! Die Themen sind zu viele, die Zeit zu wenig, die Rahmenbedingungen passen nicht.

Und wir tun es trotzdem. Das ist unsere große Aufgabe.

Dazu gilt es auch Rahmenbedingungen zu verändern, äußere und innere.

Das genau ist das große Abenteuer unserer Queste, wie in diesem Artikel beschrieben: Aufbruch ins Abenteuer – so wird es ganz dein eigenes Leben.

Während ich nachdenke, was so war, bin ich mit dem Jahr 2018 sehr zufrieden.

Daraus ergeben sich automatisch Wünsche für 2019.

 

Überblick übers Blog-Projekt

  • 2017: Im August habe ich die Webseite im Rahmen von Barbara Shers WriteSpeak gestartet, wie gleich am Anfang in diesem und in diesem Artikel beschrieben. In 2017 erschienen 10 Artikel.
  • 2018: Regelmäßig gebloggt, 34 Artikel.
  • Von März bis August eine intensive Phase, fast wöchentlich veröffentlicht.

Natürlich, weil ich im September andere Hobbies und Projekte aufgegriffen habe! Das ist bei einer Scannerin unvermeidlich, wie ich in diesem Artikel schon angedeutet habe: Zu viele Interessen? Oder von Natur aus vielseitig?

Auch die neu aufgegriffenen Themen werden in den Blog wieder einfließen.

Puh, ich hätte so viel mehr zu schreiben, die Überschriften stehen schon Schlange! Ich hoffe auf 2019.

 

Kernthemen 2018

Die Themen waren typische Fragen der Queste: Wie kann ich …

  • … den Stress im Rahmen halten, so dass ich möglichst gesund bleibe und meinen Kram machen kann?
  • … mich auf die wichtigen Themen konzentrieren, statt immer abgelenkt zu sein?
  • … durch Achtsamkeitspraxis meine Lebensqualität erhöhen und so besser meinen Beitrag leisten?
  • … meine Sachen in Ordnung bringen, damit mein Leben geschmeidig funktioniert?
  • seelische Balance herstellen, mit Stimmungseinbrüchen umgehen, Schönes erleben, meine Kreativität leben?

Begleite mich auf einer Rundreise durch Themen und Artikel 2018.

Gemeinschaft, Kreativität, Achtsamkeit, Gesundheit, Lebensorganisation sind die Felder, die ich besuche.

Und los geht’s!

 

Gemeinschaftsleben

Ein ganz wesentlicher Teil eines gelungenen Lebens sind unsere Beziehungen, das soziale Netzwerk, zu dem wir gehören.

Das belegte eine groß angelegte Studie zum Thema Glück. (Hier ein englischer TEDx-Talk zu dem Thema.)

Niemand ist eine Insel. Wir alle brauchen andere zu unserem Wohlergehen.

 

Zugleich sind Beziehungen oft herausfordernd. Umso wichtiger, uns unseren Bindungen zu widmen und sie immer wieder zu verbessern, damit wir uns gegenseitig fördern und auch bei Bedarf mal gegenseitig mittragen können.

In meiner Gemeinschaft war es ein Jahr voller Feste, runder Geburtstage und besonderer Begegnungen.

Das ist schön ist und bringt Aufregung ins Leben. Einander zu haben, miteinander zu feiern, erfüllende Kontakte, das macht Lebensqualität und Sinn aus.

 

Feste und Kreativität

Ich nutze besondere Ereignisse gerne als Kristallisationspunkt für Kreativität: Kräfte und Ideen bündeln und etwas Besonderes zuwegebringen.

Etwas schreiben, malen, ein Fotobuch machen oder etwas vortragen:

Bei so vielen kreativen Wünschen ist es hilfreich, immer wieder einen Anlass mit festem Termin zu haben! Das ergibt im Moment mehr Stress, aber dann auch mehr Ergebnis.

Und zwar ein Ergebnis, das für bestimmte Menschen entstanden ist, die wir schätzen.

Das ist eine sehr gute Motivationslage.

 

Beispiel: Um neue, anspruchsvollere Lieder vorsingen zu können, habe ich 2018 Belting (Englisch für „Schmettergesang“) geübt mit den Kursen von Felicia Ricci, wie hier in einem englischen Artikel von mir beschrieben.

Belting ist eine Technik, die ich früher überhaupt nicht konnte, ich komme mehr vom Folk her. Ich habe schöne Rückmeldungen für meine kleinen privaten Auftritte bekommen.

 

Toll ist es außerdem, etwas Kreatives mit anderen zusammen zu machen.

Etwas zusammen singen oder gestalten und dann verschenken oder präsentieren, das macht allen Beteiligten Freude.

Feste werden so zu etwas Besonderem mit Highlights, die in Erinnerung bleiben.

 

Gemeinschaftsleben und Achtsamkeit

So schön Beziehungen sind, kennen wir doch auch die Ecken und Kanten, die sich dabei ergeben. Ob im Alltag oder an positiv gemeinten Highlights.

Um damit umzugehen, wende ich Übungen der Achtsamkeit an. Durch Achtsamkeitspraxis – über die ich noch mehr bloggen werde – habe ich mehr innere Ruhe und bin dafür dankbar.

Mich selbst atmend beruhigen zu können, ohne Ablenkungen wirklich präsent zu sein, wenn ich jemanden treffe, das bringt unglaublich viel. Vor allem bringt es mehr Wärme und Gelassenheit in die Kontakte.

Über das Problem mit den Ablenkungen schrieb ich in diesem Artikel: Die Kraft der Konzentration in einer Welt voller Ablenkungen.

Gerade für nervöse Wesen (namentlich Hochsensible) ist die Selbstberuhigung sehr wichtig. Alles, was in Beziehungen passiert, macht uns nämlich unglaublich viel aus.

 

Wir können Beziehungen kaum wichtig genug nehmen: Sie sind im Leben einer der großen Faktoren für Glück, Sinn und Gesundheit.

Also sind sie es auch wert, sie wichtig zu nehmen, uns auf sie einzustellen und sie zu verbessern, allein schon durch die Art, wie wir selbst in diese Beziehungen hineingehen.

Da spielt auch der Gedanke mit: Wir werden einander nicht ewig haben.

 

Das Leben ist endlich. Nutzen wir die Zeit miteinander, solange wir sie haben:

Üben wir uns darin, zu genießen, was da ist.

Geben wir an Aufmerksamkeit und Präsenz, was immer uns möglich ist.

 

Fragen an dich

  • Wie war dein Jahr 2018 in Bezug auf Gemeinschaft?
  • Was hast du erlebt, was hast du genossen?
  • Hast du etwas vermisst?
  • Wovon willst du mehr erleben, mehr in dein Leben hineinbringen?
  • Was von dem, was du hast, willst du mehr genießen?

Überlege dir ein, zwei Punkte, die dich im neuen Jahr begleiten sollen.

Und nun gehen wir weiter zu einem Schwerpunkt der schöpferischen Reise, der Kreativität.

Und das bedeutet hier natürlich: Vielseitig.

 

Verschiedene Formen der Kreativität

Von Natur aus vielseitig sein, das bedeutet Freude und auch Last! (Meine Leitartikel dazu in Deutsch: Zu viele Interessen? und Englisch: Too many interests?)

Hast du mehrere kreative Hobbies, viele Interessengebiete? Dann kennst du die Begeisterung und das Glück. Aber auch die Nöte, dass nämlich die Zeit nie für alles reicht.

Bei uns Scannern mit wechselnden Interessen oder Phasen kommt noch dazu, dass manches „plötzlich nicht mehr dran ist“:

Ein Thema, das wir verfolgt haben, legt sich auf einmal schlafen und mag nicht mehr, egal, was wir vom Kopf her wollen. Etwas anderes ist plötzlich wichtiger. Und es gibt nichts, was wir dagegen tun können! Das tut oft weh.

Es folgen Beispiele dafür, wie das mit der Vielseitigkeit bei mir so war in 2018. Vielleicht findest du dich im einen oder anderen Punkt wieder.

 

Schreiben

Das Blog-Projekt war 2018 das wichtigste Schreib-Projekt. Nebenher schrieb ich Tagebuch, regelmäßig in meinen Scanner-Ideenbüchern (darüber ein anderes Mal mehr), hier und da Gedichte und für unseren Schreibkreis die Protokolle, auch mal einen Liedtext.

(Meine Ideenbücher)

 

Fazit: Das Schreiben hat einen hohen Platz, doch ich kann nicht mehr die Wochenstunden investieren wie während WriteSpeak.

Vor allem die Musik hat sich auf der Prioritätenliste nach vorne geschoben.

 

Singen

Mein Singen habe ich mit Kursen für Singen auf unseren Festen ein wenig weiterentwickelt, siehe oben.

Aber mehr als die Hälfte der Gesangslektionen warten noch auf mich … Ich bin in Felicias Singing Transformation bei Lektion 43 von 103. Da will ich ab und zu dran weitermachen.

Auch beim Beltingkurs habe ich noch Lektionen offen und möchte ein bisschen weitermachen.

Fazit: Das Singen hat keinen Intensivierungs-Platz mehr, es muss mit Erhaltungsdosen und gelegentlichen Sprints vor Ereignissen auskommen. Doch es entwickelt sich dabei ganz schön.

 

Neu: Gitarrenkurs

Seit ich achtzehn bin, spiele ich Akustikgitarre als Liedbegleitung zu meinem Gesang.

Ich habe es mir selbst beigebracht und kam immer gut zurecht; doch in mancher Hinsicht ging es nicht weiter, vor allem nicht mit den Barré-Griffen und der Kraft-Ausdauer. Wenn ich es durch höhere Übungszeiten erzwingen wollte, bekam ich üble Handschmerzen.

Ich war ratlos. Wenn Willenskraft nicht weiterhalf, was sollte ich denn dann tun?!

Jetzt weiß ich: Ich hatte mir unbewusst ein verspanntes Spielen angewöhnt, das mir im Weg stand.

Dann fand ich im Sommerurlaub (den ich zuhause verbrachte, wie hier beschrieben) Videos von Gitarre-Lehrer Ernesto Jochmus:

und wurde endlich fündig, dass es auch anders gehen kann. Gitarre spielen mit Entspannung statt Willenskraft. Mit superlockeren Händen und im Flow der Freude. Große Überraschung!

Ergebnis: Tägliches Gitarrespielen seit Anfang September. Bin selbst überrascht über die Regelmäßigkeit – aber es macht jetzt so viel Freude. Das Spielen selbst und auch das Vorwärtskommen.

Es ist eine völlig neue Herangehensweise für meine Hände, mein Gehirn und mein Gemüt. Ein langjähriger Wunsch wird wahr, auf erschwingliche und machbare Weise.

Fazit: Aktuell hat Gitarre einen Prio-Platz! Dazu kommt sicher noch ein Artikel.

 

Klavier

Ich hatte Klavierunterricht als Mädchen mit mittlerem Ergebnis, habe später immer wieder mal gespielt, etwas auf eigene Faust dazugelernt und bin doch weitergekommen.

Aber mein eigentlicher Wunsch ist es, locker und flüssig ohne Noten Barpiano zu spielen. Das macht mir einfach Vergnügen. Ich will es richtig gut können. Ein weiterer langjähriger Traum.

Passendes Material zum Lernen hatte ich bereits gefunden (Videokurse von Thomas Forschbach) und legte im Sommer los. Doch dann kam die Gitarre dazwischen!

Die Realität funkt uns immer wieder dazwischen: Es hat sich für die Hände als zu anstrengend erwiesen, alles auf einmal zu machen: Ich tippe viel im Job, tippe beim privaten Schreiben, begann s.o. auf neue Weise Gitarre zu lernen. Und dann noch Klavier.

Das war einfach zu viel. Ich bekam Handschmerzen. Also ließ ich es wieder ruhen.

 

Fazit: Ruheposition für Klavier. Ich spiele mal ein bisschen, erweitere aber nicht. Manchmal ist es wichtig, Vernunft walten zu lassen. Wenn meine Hände aussteigen, ist niemandem gedient.

Wenn ich mit der Gitarre weiter bin und die Hände sich so 6-12 Monate an die neuen Anforderungen gewöhnen konnten, will ich Klavier wieder aufgreifen.

 

Malen

Ich habe schon als Kind gerne gemalt und nie ganz damit aufgehört. Es ist Teil meiner Seelenlandschaft.

Mit Beginn von WriteSpeak im Oktober 2016 habe ich das Malen ziemlich aufgegeben. Ein Programm wie dieses, das pro Woche 10 Stunden Zeiteinsatz vorsieht, ist schon eine Herausforderung.

Erst 2018 habe ich den Aquarellkasten wieder ausgepackt, für diesen, diesen und diesen Artikel Bilder gemalt, und mir dann im Dezember eine intuitive Malsession gegönnt, wie hier beschrieben.

Ich möchte gerne dran bleiben, zumindest ab und zu ein bisschen zeichnen oder malen; aber das wird demnächst wohl keinen Spitzenplatz unter den Hobbies bekommen können. Schreiben, Musik und andere Dinge gehen vor. (Leider! Ich weiß genau, dass es der Zeiteinsatz ist, der so eine Fertigkeit weiterbringt.)

Meine Erkenntnis aus dem abgeschlossenen Kreativjahr?

Ganz klarer Fall:

 

Der Wert der kleinen Portionen

Nach diesem Jahr bin ich noch mehr als vorher überzeugt von kleinen Portionen, die gewohnheitsmäßig ins Leben eingepflegt und über längere Zeit beibehalten werden.

Dadurch können wir Dinge erreichen, die sonst nicht gehen würden. Wie im Artikel Mach kleine Schritte – Warum kleine Schritte die größten sind beschrieben.

 

Mit fünf Minuten am Tag geht unglaublich viel!

Dazu möchte ich dich auch ermutigen. Ob Gitarre, Klavier, Zeichnen, Dinge sortieren, Schwertkampftraining, Jonglieren, Schnitzen, Dichten, Nähen, Stricken, Holzbau, TaiJi, was auch immer! Auch wenn Dinge „eigentlich“ mehr Zeit brauchen – versuche, sie in Mini-Portionen zu teilen und die regelmäßig zu machen. Hauptsache, sie sind erst einmal in deinem Leben drin.

 

Fragen an dich

  • Wie war es mit der Kreativität in 2018 bei dir?
  • Welche Felder waren aktiv, welche hatten obere Plätze, welche sind mitgelaufen?
  • Was für Bereiche sind abgesunken in den Ruhemodus oder auf einen Erhaltungsplatz? (Es ist normal, dass sie es tun.)
  • Was wünschst du dir für 2019?
  • Haben sich schon Projekte oder Hobbies gemeldet, die bitte, bitte (wieder) drankommen wollen?
  • Was könntest du ihnen anbieten?
  • Wofür möchtest du eine winzigkleine, regelmäßige Portion ausprobieren?

Bleib dran, denn:

Kreative Wesen brauchen Kreativität, um glücklich zu sein.

Interessierte Menschen müssen ihren Interessen nachgehen, um froh zu sein.

Und jetzt geht es weiter zur Arbeitsgrundlage unserer Kreativität: der Gesundheit.

 

Die Kostbarkeit der Gesundheitspflege

Mir ist super-bewusst, wie wichtig die seelische und körperliche Gesundheit ist.

Allein schon durch meine festangestellte Beratungsarbeit: Ich sehe ständig Menschen, die ihr Leben aufgrund von Gesundheitsproblemen nicht wie bisher aufrechterhalten können.

Ich bekomme also ständig vor Augen geführt, zu welcher Belastung es kommt, wenn Gesundheit aus dem Ruder läuft.

Daher sehe ich Gesundheit von Körper und Seele als wichtigen Part der schöpferischen Reise.

 

Bitte nicht missverstehen: Es geht nicht darum, „nichts zu haben“! Die Vorstellung, bloß nicht krank zu sein, etwa eine perfekte Gesundheit zu haben, ist aus meiner Sicht ein Irrweg.

Das können wir uns nicht heraussuchen, und ich glaube auch nicht, dass es Menschen ohne Gesundheitsprobleme gibt. Krankheit oder Einschränkungen gehören einfach ganz normal zum Leben dazu.

Es geht vielmehr darum, konsequent immer wieder für sich selbst zu sorgen und auch mit allen bestehenden Problemen in Balance umzugehen. Es kommt darauf an, eine selbstfürsorgliche Eigenverantwortung zu entwickeln. So, wie wir sind.

Das ist ein Akt der Selbstliebe.

 

Unsere Herausforderung Nummer 1: Stress

Deshalb habe ich mich in 2018 viel mit dem Stress-System befasst, mit der allgemeinen Überladung in unserem Leben und unserer Gesellschaft, die oft zu kleinen oder größeren Ausfällen führen kann. Beschrieben in diesem Artikel Stress pur! Wieder mal aus der Kurve geflogen? Dieses Geheimnis steckt dahinter.

Es wurde mir überdeutlich: Daueraktivität, immer rennen, Dauer-Alarm, „Nie genug“ – so geht es nicht, es kostet uns zu viel! Mehr Energie und Reserven, als wir haben.

Wir brauchen den Ausgleich, die Erholung, das Auftanken, wie hier beschrieben: Erholung gehört zum Leben – Lebe das Yin

Wr brauchen auch erholsame, nährende Urlaube, die zum Beispiel auch zuhause stattfinden können, dazu gab es zwei Artikel:

Hauptsache ist, unsere Bedürfnisse werden erfüllt.

Wichtige Frage: Welches sind die Bedürfnisse? Was sind unsere Wünsche?

Angedeutet schon in diesem Artikel: Wünsche als Wegweiser Richtung Zukunft

 

Energiemanagement

Energiemanagement wird daher ein wichtiges Queste-Thema bleiben. Langlebige Inselgemeinschaften machen uns vor, was im Leben wichtig ist und dass es auch langsamer geht, siehe diese Buchbesprechung: Ikigai – Gesund und glücklich hundert werden.

(Um dieses Bild zu machen, bin ich extra in ein japanisches Restaurant gegangen. Was ich nicht alles für das Blogprojekt tue … 😉)

 

Für das Runterfahren von Stress in einen lebbaren, guten Entspannungsbereich sind wir selbst zuständig.

Und es gibt jede Menge Hilfen und Methoden dazu, die ich weiterhin vorstellen werde.

 

Achtsamkeitspraxis

Ich spürte schon früh im Jahr mein Bedürfnis: Achtsamkeitspraxis war eines meiner großen Themen ins 2018.

Und sie hat mir unglaublich viel gebracht. Sie hilft mir dabei, die anderen Bereiche zu balancieren. Gestartet mit diesem Artikel: Stress abbauen mit Achtsamkeit – mein Jahresthema.

Sehr gut tun mir die täglichen Meditationen und Atemübungen, die sich bei mir etabliert haben. Eine davon ist die Die 4- bis 6-Atemübung – ganz einfach auf Ruhe umschalten. Zum Beruhigen und auch zum Einschlafen kann ebenfalls hilfreich sein: Schlafstörungen? Endlich besser einschlafen mit einer simplen Atemübung.

Achtsamkeitspraxis ist dafür da, durch Aufmerksamkeit und Übung eine Balance und höhere Lebenszufriedenheit aktiv herzustellen.

Ich habe darüber weitere Artikel geschrieben:

Fazit: Achtsamkeit bleibt Thema, sie gehört zum einflussreichsten für ein gelingendes Leben, das ich kenne.

 

Bewegung

Wozu ich noch nicht so viel geschrieben habe, das ist die Bewegung. Wissenschaftliche Erkenntnise legen nahe, dass wir 150 Minuten Bewegung pro Woche auf jeden Fall haben sollten für langfristige Gesundheit.

Ich persönlich mische hauptsächlich zwischen Qigong, Feldenkrais, Yoga, Rudergerät und Spazierengehen.

Zum Spazierengehen habe ich zwei Artikel geschrieben:

Seit einigen Wochen probiere ich es damit, fünf Minuten TaiJi am Tag zu machen. Läuft klasse und bringt viel! Dazu ein anderes Mal mehr.

All das zusammen – Achtsamkeitsübungen, Bewegung, Entstressen – hat meinem Energiehaushalt, Stresslevel und Immunsystem sehr gut getan.

 

Seelische Gesundheit

Ein weites Feld! Dazu kommt noch viel, und eigentlich dreht sich die gesamte Queste darum. Zuletzt schrieb ich über das Überwinden des Winterblues:

 

Bei der Gesundheit gilt:

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Und zwar individuell:

  • Jede Person findet ihre eigenen Wege, das, was zu ihr passt, dann auch zu tun oder zu bekommen.
  • Oder eben etwas gezielt nicht zu tun.
  • Und auch mal nichts zu tun, wenn das richtiger ist.

 

Fragen an dich

  • Wie war es denn bei dir gesundheitlich?
  • Was hat sich Positives getan, hat sich etwas verbessert?
  • Womit musstest du umgehen?
  • Wo ist dir ein Teil von dir (Körper, Seele…) bewusst geworden, der von dir mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung braucht? (Ein wichtiger Lernprozess!)
  • Was wünschst du dir noch mehr in deinem Leben?
  • Wovon wünschst du dir weniger?

Mit diesen Fragen und diesem Prozess investierst du in eine Lebensqualität auf Dauer.

Und weiter geht es zum nächsten Lebensbereich: Orga!

 

Möglichkeiten schaffen durch Lebensorganisation

Meine Orga-Abteilung hat mich in 2018 überrascht: Sie wurde ab September wieder einmal äußerst aktiv.

Oft bringen mich ja Bücher auf eine neue Spur im Leben, wie du weißt, wenn du meinen Blog schon länger liest.

Anfang September fand ich ein Buch zum pragmatischen, ermutigenden Ordnunghalten und schrieb darüber diese Buchbesprechung: Plötzlich ordentlich! Marla Cilley: Die Magische Küchenspüle.

Ich hätte nicht vermutet, was für Auswirkungen es haben würde: Ich wende die Prinzipien seither regelmäßig in meinem Leben an und sehe viele positive Veränderungen, die sich vor meinen staunenden Augen entfalten.

(Wenn du den Artikel nicht gelesen hast oder die Tipps noch nicht probiert, weil es wie irgendeiner dieser Ordnungsratgeber wirkte, geh nochmal zurück, es lohnt sich!)

 

Zu den Veränderungen gehört:

  • Früher dran sein mit Erledigungen,
  • die Wohnung oft so sauber und ordentlich haben wie sonst für Besuch,
  • erhöhtes Gefühl von Selbstkontrolle
  • ein deutliches Mehr an Ordnung, Zeit und Zufriedenheit
  • und ein Weniger an Hektik und Getriebensein.

 

Wenn die Orga-Abteilung die Kreativ-Abteilung unterstützt

Das machte mich nachdenklich:

  • Wie gut müsste ich organisiert sein, um noch mehr kreativ sein zu können?
  • Was passiert, wenn ich mit leichten Handgriffen morgens und abends ständig Klarschiff mache?
  • Kriege ich dann richtig konzentrierte Schreibzeit am Stück heraus? Die Zeit, Gitarre zu üben und all die anderen Sachen zu machen, die mehr wollen?
  • Und: Was könnte mir eine gute Ordnung dabei helfen?

Für kreative Sammelmenschen ist Ordnung eine emotionale Sache, wie in diesem Artikel schon angerissen: Vielseitigkeit und Ordnung – eine Hassliebe.

Also werde ich auch dazu noch mehr schreiben.

 

Hm… Ich hätte gute Lust, im neuen Jahr meine Dinge durchzusehen…

(Du weißt: Es sind viele Dinge.)

Und wo stehst du bezüglich Ordnung und Organisation?

 

Fragen an dich

  • Wir war bei dir organisatorisch das Jahr 2018?
  • Welche Themen hast du bezüglich Organisation, Ordnung, Zeitplanung Themen offen?
  • Wo hast du schon etwas auf den Weg gebracht, bist es angegangen, bewegst etwas?
  • Was hast du dir vorgenommen? Wo wünschst du dir eine Veränderung in 2019?

Es geht mehr, als du denkst! Wir bleiben dran.

 

Auf eine gute Queste 2019

Das war jetzt ein weiter Bogen! Das sind aktuelle Inhalte meiner Queste. Wenn du bis hierher durchgehalten hast, vielen Dank für dein Interesse!

Für 2019 habe ich den Wunsch, all das leben zu können, das mir im Leben wichtig ist. Ein fast ideales Leben richtig genießen und es zugleich noch ein bisschen idealer machen.

Es freut mich, wenn du mich auf dieser Reise begleitest und wenn ich dich mit meinen Artikeln auf deiner Reise begleiten darf.

Lass mich wissen, was du dir von mir zum neuen Jahr wünschst!


Dir wünsche ich, dass du Wege findest, das zu tun, was dir wichtig ist.

Das in dein Leben zu bringen, was dir Erfüllung bringt.

Ich wünsche dir, dass du zufrieden und froh sein kannst.

 

Herzliche Grüße und ein gutes Jahr 2019!

Deine Jana Lindberg

2 Replies to “Queste Logbuch. Rückblick 2018 – Ausblick 2019”

  1. Sehr interessant liebe Jana.

    Ja zurückschauen, und dadurch geklärt nach vorne blicken.

    Mein 2018 war vor allem DAS Jahr des inneren Krieges. Und das war ein richtiger „Weltkrieg“. Wer kämpfte? Das Ego gegen Gott. Mein Wille gegen das was ist. Konträre Ansichten. Kopf gegen Herz. Mann gegen Frau.
    Und man sagt der Krieg ist der Vater der Erkenntnisse. Ja das stimmt. Zum Jahresende kehrte ein ehrlicher Frieden in mir ein, und ich bin mir so klar wie noch nie. Es starben viele Teile in mir. Und ich weiß es ist gut so.

    Ich habe wieder eine tiefe Verbindung zu Gott. Und kann meinen Weg nun in Vertrauen gehen, auch wenn sich mein Ego manchmal noch kurz aufmandelt.

    Ich bin wieder mal sehr verblüfft, über unsere Parallelen. Gitarre, Singen, Klavier (bei mir ist es nur ein Schifferklavier), Kunst – Du malst – ich schnitze, Wohl und Wehe der vielseitigen Interessen und deren plötzlichen Erscheinens und genauso plötzlichen Verschwindens, die Freude an der Gemeinschaft, das autodidaktische L0ernen und die jetzt gefundene Erkenntnis über den Nutzen von Kursen (hab mir gerade gestern einen Online Kurs gekauft um mein Trompetenspiel zu verbessern), das Scheiben nutzen um Klarheit zu erlangen, … . Ich habe den Eindruck, dass sich diese List wohl endlos fortführen lassen kann.

    Auf dieses Jahr bin ich besonders gespannt. Ich habe die Ahnung dass es für mich ein sehr hingebungsvolles Jahr wird. Ich will mich vermehrt Gott hingeben. Habe mich für eine Stelle in der Behindertenbetreuung beworben, und hab mich nicht mehr so wichtig. Und gleichzeitig spüre ich wie sich Talente verschmelzen, um sich geben zu können.

    Ich weiß das Thema Gott polarisiert, da es zu oft missbraucht wurde und wird. Und doch, wenn ich Jesu Gebot „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft!‹ An zweiter Stelle steht das Gebot: ›Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!‹ Kein Gebot ist wichtiger als diese beiden.“ lebe, bin ich ein anderer Mensch. Es ist mir hier sehr wichtig, die Liebe als Energie – als Seinszustand zu erkennen, und nicht mit „Gutes tun“ zu verwechseln. Und auch nicht mit dem „alles ist Liebe“ eines bestimmten Teils der Spirituellen Bewegung. Wir können auch ein spirituelles oder religiöses Ego bedienen, und das ist sehr gefährlich.

    Ich hab festgestellt wie sich die Liebe in mir sehr stark erhöht, wenn ich Gott liebe. Wenn ich meine Hand auf mein Herz liege, das Leben in mir spüre, an die wundervolle Schöpfung denke, dann kann ich Gott lieben.

    Ja liebe Jana, das sind meine Einsichten in das 2019. Und ich gehe ihm gelassen voller Freude entgegen. Meistens. Auch ich falle noch gelegentlich. Aber dann sage ich mir „auch Jesus ist dreimal gefallen“ 😉

    Jana, ich wünsch Dir alles Gute für Dein 2019 und ganz herzliche Dank für Deine schönen Blogartikel die Du so liebevoll und ehrlich hier teilst.

    Martin

    1. Lieber Martin,

      vielen lieben Dank für den schönen und ausführlichen Kommentar. Du bist offenbar in einem intensiven Findungsprozess. Die Selbstentwicklung erscheint mir persönlich als ein Kern von Spiritualität im Leben. Das Leben gibt uns immer die nächsten Aufgaben auf, mit denen wir uns auf sinnvolle Weise auseinander setzen müssen.

      Und auch wichtig finde ich, dass wir uns auf irgendeine höhere Ebene beziehen, auf etwas, das außerhalb von uns liegt und größer ist als wir selbst. Ich denke, das kann ganz unterschiedlich aussehen, wie wir es nennen und empfinden. Gott, Göttin, Energie, Dao, Dharma, Leben, Natur, Menschlichkeit, Verbundenheit … Es gibt viele Namen. Manche mögen dem gar keinen Namen geben und spüren doch eine Verbundenheit zu etwas „Höherem“.

      Doch die drei Punkte:
      * Beziehung zu sich selbst
      * Beziehung zu den Menschen
      * Beziehung zur Welt und etwas Größerem

      werden darin immer enthalten sein.

      Du schreibst auf eine Weise, dass ein wachsender Friede mit sich und anderen darin für mich spürbar ist. Ich kann auch gut deine Unterscheidung verstehen, dass Liebe in der Welt oder zur Welt / zu Gott nicht das Gleiche ist wie Gutes zu tun. Gutes zu tun kann Ausdruck der Energie von Liebe (Freundlichkeit, Mitmenschlichkeit, Eingebundenheit …) sein.

      Ich wünsche dir das Beste für 2019! Die Bewerbung in der Behindertenbetreuung, das klingt auch interessant und hilfreich. Für deine kreativen und spirituellen Wege allzeit gute Reise wünscht
      Jana

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